Zeit für Yoga als Mama?
Wir sind Mütter. Wir arbeiten, wir führen einen Haushalt und jonglieren gefühlt Millionen anderer Aufgaben. Zeit für eine ausgedehnte Yogapraxis? Fehlanzeige! Aber hier kommt die gute Nachricht: Du musst weder drei Stunden täglich auf der Matte verbringen noch die Erleuchtung anstreben, um von Yoga zu profitieren. Schon ein paar Minuten am Tag können ausreichen. Bereits fünf Minuten Yoga können Wunder wirken! Und außerdem ist Yoga vielmehr als eine Praxis auf der Matte – es gibt viele Wege Yoga zu praktizieren und Teil deines täglichen Lebens werden zu lassen.
Ich weiß nur zu gut, wie sich diese Tage anfühlen, an denen der Alltag als berufstätige Mutter überwältigend ist und man sich nach einer Oase der Ruhe und Entspannung sehnt. Für mich ist diese Oase die Zeit auf der Matte. Klar, ich bin Yogalehrerin, aber soll ich dir was verraten? Auch ich praktiziere nicht jeden Tag eine Stunde Yoga. Es gibt Tage, an denen ich gar keine aktive Yogapraxis mache. Aber ich habe mir trotzdem ein Ritual geschaffen, das mir hilft, Yoga jeden Tag in meinen Alltag zu integrieren – sei es eine kurze Morgenroutine, eine Atemübung zwischendurch oder eine Meditation am Abend. Und ja, manchmal mache ich gar nichts davon. Trotzdem ist Yoga immer präsent – sei es durch die Philosophie, die mir hilft, achtsamer und bewusster zu leben.
Yoga gegen Stress im Alltag
Ich verstehe dich und deine Herausforderungen als Mama. Wir sind oft gestresst und haben Schwierigkeiten, uns zu entspannen. Aber wie würde es sich anfühlen, mit mehr Energie und Gelassenheit durch den Tag zu gehen? Stell dir vor, du schaffst es, Yoga ganz mühelos in deinen Alltag zu integrieren – ohne zusätzlichen Stress oder Druck. Du musst nicht einmal das Haus verlassen, dich um einen Babysitter kümmern oder ins Yogastudio gehen.
Wie du Yoga ganz mühelos in deinen Alltag integrierst – meine 5 praktischen Tipps für dich.
In den folgenden 5 praktischen Tipps zeige ich dir, wie du Yoga ganz einfach in deinen hektischen Mama-Alltag integrieren kannst. Ich verspreche dir keine Erleuchtung 😉, aber ich kann dir versprechen, dass du den Herausforderungen des Mama-Daseins mit einem Lächeln begegnest und deinen Kindern in voller Präsenz zur Seite stehst.
1. Nutz die Kraft von Ritualen und starte mit einer festen Zeit -auch wenn es nur 5 Minuten sind
Setzte dir als Vorsatz jeden Tag auf die Matte zu stehen – setzte dir dabei eine Zeit – ganz egal ob es nur 5 Minuten sind. Um eine Routine zu entwickeln, ist es wichtig einen festen Zeitpunkt zu haben, an dem du Yoga machst – sei es morgens vor dem Frühstück, während dein Kind Mittagsschlaf hält oder abends vor dem Schlafengehen. Plane dir bewusst 5-10 Minuten ein. Diese kleine Zeitinvestition wird schnell zur Gewohnheit. Erschaffe dir kleine Yoga-Rituale, die bestimmte Tagesabschnitte einleiten oder beenden. Zum Beispiel: Ein 5-minütiges Morgenritual, um in den Tag zu starten, und eine kurze Abendroutine, die dir hilft, den Tag hinter dir zu lassen und besser zu schlafen. Regelmäßige Rituale verankern Yoga fest in deinem Alltag und geben deinem Tag Struktur.
2. Integriere Atemübungen in deinen Alltag, um bewusst Stress abzubauen.
Setze oder lege dich bequem hin, leg eine Hand auf den Bauch und atme langsam tief in den Bauch ein und auch. Die Bauchatmung beruhigt dich und hilft dir Stress abzubauen. Du kannst diese Atemübung wunderbar in ruhigen Momenten mit deinen Kindern integrieren – etwa beim Stillen, Kuscheln oder wenn sie neben dir einschlafen.
3. Verknüpfe Yoga mit Routinen deiner Kinder
Wenn du kleine Kinder hast, ist es oft schwer, sich „Exklusiv-Zeit“ freizuschaufeln. Mache Yoga zu einem Teil eurer gemeinsamen Zeit. Während dein Kind spielt oder einen Snack genießt, kannst du auf deiner Matte ein paar Asanas oder Atemübungen machen. Oder ihr macht einfache Übungen zusammen – Kinder lieben es, Mama nachzuahmen
4. Mach Yoga zu einer achtsamen Auszeit
Sieh Yoga nicht als zusätzliche Aufgabe auf deiner To-Do-Liste, sondern als eine bewusste Pause, die dir Energie gibt. Schaffe dir einen kleinen, gemütlichen Yoga-Platz zu Hause, der dich motiviert, diese kleine Auszeit zu genießen. Schon 10 Minuten in deiner „Yoga-Ecke“ können dir helfen, abzuschalten und neue Kraft zu tanken.
5. Setzte dir erreichbare Ziele – und sei flexibel
Starte mit kleinen, erreichbaren Zielen. Zum Beispiel: „Ich mache diese Woche an drei Tagen 10 Minuten Yoga.“ Sei aber auch flexibel und akzeptiere, dass es Tage gibt, an denen es nicht klappt. Das Wichtigste ist, dass du dranbleibst, ohne dir selbst Druck zu machen. Über Zeit wird deine Routine stabiler und du wirst merken, dass Yoga ein fester Bestandteil wird.
6. Nutze Apps oder Online Yoga Videos
Wenn du manchmal nicht weißt, wo du anfangen sollst, nutze Online Yoga Videos, die dir geführte, kurze Sessions bieten. Diese sind perfekt für Mütter mit wenig Zeit und helfen dir, eine feste Routine zu etablieren, da du dir keine Gedanken über die Übungsauswahl machen musst. So kannst du auch spontane Yoga-Einheiten einbauen, wenn sich ein freier Moment ergibt.
Schau hierzu auch gerne ein meine Online Videothek rein – du findest dort viele kurze Yoga Einheiten, die sich perfekt in deinen Mama Alltag integrieren lassen.



